Was können den

diese Kinder dafür?

„Das wichtigste ist jetzt, dass die Kinder zu ihrer Mutter zurück kommen“, ist Großmutter Hedda Kreutzenbecks einziger Wunsch.

Aus dem Regionalmedium "Hallo-Hallein" Oktober 2007 - von Alois Frauenhuber

Hedda Kreutzenbeck: „Ich kann nicht mehr schlafen seit die Kinder weg sind, habe seit einer Woche nichts mehr gegessen“! Man sieht der Großmutter von Marcel und Sarah an, wie sie die amtliche Kindesabnahme erschüttert hat.


















Die Großmutter von Marcel (6) und Sarah (11) Fauland ist noch immer schwer geschockt. „Es war ein glatter Überfall“, erzählt sie, wie die Damen von der Jugendwohlfahrt in Hallein an die Wohnungstüre trommelten, und die Herausgabe ihrer Enkel verlangten. Die Kindesabnahme müsse wegen „Gefahr in Verzug“ sofort durchgeführt werden. Vom Spielplatz vor dem Hause wurden die Kinder regelrecht abtransportiert. Ab ins Heim nach Salzburg zu Kinderwohlfahrt „KOKO“, .ein „familienergänzendes“ Unternehmen, das in besonderen Situationen familienersetzende Maßnahmen durchführen soll (koko.at). Oma will sie dort besuchen, was ihr jedoch nur sehr eingeschränkt erlaubt wird.

Was war geschehen?

Die Eltern der Kinder hatten sich getrennt, Alessandra Fauland, die Mutter von Marcel und Sarah zog nach Italien. Die Kinder sollten nachkommen, sobald das dazu Notwendige mit der italienischen Wohnsitzbehörde geklärt ist. Inzwischen wurden sie über den Sommer von ihrer Schwester Verena und Großmutter Hedda gut betreut. Seit Mitte Juli verbrachten sie bei der Großmutter in Hallein einen wunderbaren Sommer: Mit Spielen, Schwammerl suchen, Opa besuchen, und viele schöne Ausflüge. Die Großmutter kümmert sich rührend um die Kinder.

Was ist falsch gelaufen?

Warum wurden Kinder aus vertrautem Umfeld herausgerissen? Haben die Behörden unmenschlich reagiert? Falsch reagiert? Jetzt sind die Kinder weder bei ihrer Großmutter, noch bei ihrer Mutter: Sie sitzen im Heim.

Der Herbst nahte, die Schule rief. Großmutter Hedda wollte sich informieren, wie es sich jetzt mit der Schule verhält. Rief um sich zu informieren bei der Jugendwohlfahrt an. Es sollte alles seine Ordnung haben. Doch damit begann das Schlamassel. Dort sah man sofort rot, ortete die Kinder in Gefahr und handelte offensichtlich streng nach Vorschrift. Man nahm einfach die Kinder weg. In dieser Zeit arbeitslos und eben erst von einer Operation genesen, sei Frau Kreutzenbeck nicht in der Lage für sie zu sorgen – wenn auch nur für die Zeit, bis die Mutter alle Formalitäten erledigt hat, den Nachweis für die Schule und für die Versorgung der Kinder erbringen kann.

Das alles ist sehr kompliziert, sagt die an der Adria lebende Alessandra Fauland, bis sie alles für die italienische Wohnsitzbehörde beisammen hat. Die Halleiner Bezirkshauptmannschaft will zu diesem schwebenden Verfahren keine Auskunft geben.












Marcel (6) und Sarah (11) Fauland an glücklichen Tagen























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