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Die stachellosen Brombeeren Die alte Idee vom „Erdbeerland“ für die wertvollen Früchte und Naturzuckerlieferanten Aus Hallo Hallein Regional Magazin - April 2008 |
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Bild u Text Frauenhuber
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Er kommt aus der Stadt, aus Salzburg-Siezenheim. Doch seine Liebe zur Natur war schon von Klein auf richtungsgebend. Christian Müller ist Biobauer am Wagentrieslgut im Hinterwiestal, das zum Gemeindegebiet nach Puch gehört. Hier zieht er seit fünf Jahren vor allen Dingen seine Lieblingsfrüchte, die Beeren.
Die Mutterpflanzen für seine Lieblingsfrucht, die stachellose Brombeere, hat er im Parsch im Garten seiner Oma im Laufe der Zeit selber herangezogen und vermehrt. Jetzt fehlten nur noch die geeigneten Kulturflächen. Und bis es damit auch so weit war wurden weiter hin Bio-Gemüse und allerlei Früchte angebaut, die der 45-jährige Landwirt auch auf der Schranne in Salzburg verkauft. Und selber gesund ernähren konnte man sich vom eigenen Anbau ja auch allemal. Vier Jahre hat das gedauert, aber dann war es so weit. Er entdeckte ein freies Anwesen, das wie geschaffen für seine Pläne war: Das vakante Wagentrieslgut im Hinterwiestal über dem Stausee am Fußes des Schwarzenberg. Ein wunderbarer Lebensraum für die ganze Familie mit Gattin Helmtraud und den beiden Kindern. Ideal für das Aufziehen seiner Lieblingsfrucht, der Stachellosen Brombeere. Jetzt ging die Arbeit noch viel weniger aus als zuvor. In Tag und Nacht-Arbeit waren die neuen Kulturflächen angelegt, die Pflanzen ausgesetzt, gedüngt, gewässert, die Ranken für die Brombeeren aufgebaut. Und dann das Warten auf die erste Ernte. Die Veredelung der Brombeeren, Himbeeren, Stachelbeeren, Ribisel und Heidelbeeren, von Marmeladen bis zu Weinen und edlen Bränden erfolgt im Hause Müller. Die Beeren kann man natürlich auch gepflückt kaufen.
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