Aus dem Regional Magazin - 02 2010

Klose reizt den Landtag

„Unnötig, ohne Befugnisse und inkompetent - viel Geld für nichts!“

PUCH. Dem Pucher Bürgermeister Helmut Klose platzt nicht zum ersten Mal der Kragen. Jetzt teilt er aus.

von Alois Frauenhuber

Der Pucher Bürgermeister Helmut Klose wundert sich immer wieder über weltfremde Landtagsbeschlüsse. Den Gipfel habe man zuletzt mit den Gesetzen zur Hundehaltung gesetzt. Bild RM

Nachdem er sich jahrelang seinen „Wadlbeißern” ausgesetzt sah, hat sich sein Blick auf die seiner Meinung nach zum Himmel schreienden Entwicklungen im Salzburger Landtag geschärft. Den hält er zum Teil für überflüssig, hinterfragt generell dessen Sinnhaftigkeit.

So gab Helmut Klose im Radio Salzburg am 1. Februar ein Aufmerksamkeit erregendes Interview, indem er über den Landtag und seine Mandatare ausführlich resümieren durfte. Über die Sinnlosigkeit des Landesparlamentes. Das zeige sich schon an den „inhaltslosen” Befugnissen, sinnlosen Aufgaben, und an der Inkompetenz mancher Abgeordnete, die er auch namentlich nennt. Für was brauchen wir diesen so unnötig aufgeblähten Apparat, fragt er sich. Von den 36 Mandataren säßen viele doch nur untätig herum, ohne Ideen, ohne Initiativen, und ohne Kompetenz. Beispielsweise für die teilweise realitätsfremde Raumordnung. Die sei oft nicht nachvollziehbar, völlig weltfremd. „Und damit müssen wir in den Gemeinden herum rudern”. Ein Großteil der Bereiche für die sich der Landtag zuständig fühlt sei doch schon längst vom Bund gesetzlich geregelt oder sollte für alle Länder gleich geregelt sein. Und für alles andere hätten wir doch eine Landesregierung, die auf der Basis dieser Gesetze arbeiten muss. Und die sollte direkt gewählt werden.

Helmut Klose sitzt fest in seinem Sattel, abgeklärt, weiß die Mehrheit der Pucher Bevölkerung hinter sich. Die Angriffe auf seine Person, menschlich, persönlich und auf seine Elektro-Firma, haben ihn stärker gemacht, ist er überzeugt. Er steht jetzt fester denn je am Boden der Wirklichkeit und traut sich auch das zu sagen, was seit langem zum Himmel. . ..

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Alois Frauenhuber, Herausgeber