Hallo Hallein Regional Magazin
  
Leserbriefe
In der Rubrik „Leserpost“ wird ausschließlich die Ansicht des Verfassers widergegeben, und spiegelt nicht die Meinung der Redaktion.

10. Dezember 2009

Unterstützung für das Halleiner Frauenhaus

Für die Halleiner SPÖ wird die Debatte um die Schließung des Halleiner Frauenhauses zu emotional geführt. Da mag sie recht haben, nur sachlich lässt sich diese Diskussion auf Grund des Verhaltens eben dieser Partei nicht führen. Die angebotenen Argumente und Alternativen der SPÖ entbehren einfach jeglicher fachlicher Grundlage. Da ist jede sachliche Diskussion überflüssig. Und in noch einem Punkt irrt die Halleiner SPÖ: Es geht der überparteilichen Plattform zur Rettung des Frauenhauses ganz sicher nicht darum politisches Kleingeld zu machen, sondern darum den Tennengauer Frauen auch weiterhin etwas anbieten zu können, das hervorragend funktioniert. Die Tatsache, dass Halleins sozialdemokratische Gemeindevertreter bisher keine Unterstützung für den Fortbestand des Halleiner Frauenhauses anbieten, lässt aber die Frage aufkommen, wessen Interesse diese Gemeindeverteter denn vertreten, die der Gemeinde oder doch die der Landeshauptfrau?

Die Stimmungslage innerhalb der SPÖ-Gemeindemandatare kann von außen nur als gespalten bezeichnet werden - bei Anfragen, wird darauf verwiesen, dass eine Verhandlungslösung am Tisch sei und auch eine diesbezügliche Pressemeldung hinausgehe. Was den Medien von sozialdemokratischer dann allerdings zu entnehmen ist, hört sich an wie die Presseabteilung der Landeshauptfrau.

Das Weiterbestehen des Frauenhauses Mirjam wird von großen Teilen der Bevölkerung getragen. Das Unterstützungskomitee setzt sich aus Vertreterinnen der verschiedener Parteien und Frauen aus der Wirtschaft zusammen. Ein aktives Mitglied der SPÖ-Gemeindevertretung konnte sich jedoch nicht durchringen teilzunehmen. Die ansonsten sehr aktionistische SPÖ-Fraktion hüllt sich bei einem sozialen Thema in Schweigen, das für Hallein und den gesamten Tennengau wichtig ist.

Kimbie Humer-Vogl/Nicole Stocker
Die Grünen Hallein

Der „ewige Bahnschranken“ in Bad Vigaun/Langwies

"Zum Glück entdecken immer mehr Pendler, dass sie mit der Bahn schneller, sicherer und viel weniger gestresst an ihren Arbeitsplatz gelangen!"

Hallo Hallein Regional Magazin Februar 2008
zu Hallo Hallein Regional Magazin, November 2007

In dem oben zitierten Artikel, enthalten in der jüngsten Ausgabe Ihrer Zeitung, lamentiert Herr Kügler ausführlich über die sicher sehr unbefriedigende Situation am Bahnschranken in Bad Vigaun, ohne allerdings auf die bereits getroffene Entscheidung zur Lösung des Problems hinzuweisen, nämlich den Neubau einer Umfahrungsstrasse durch den Tauglwald. Eine noch viel bessere, weil ökologisch vertretbare Alternative, wäre im Übrigen der Bau einer Unterführung gewesen.

Ausgesprochen niveaulos, dumm und überflüssig sind zudem die vermutlich ironisch-witzig gemeinten Bemerkungen: “Ein Vorschlag zur Entlastung des täglichen Berufsverkehrs ... könnte die Erwärmung der Salzach in diesem Gebiet auf angenehme 23 Grad sein. Dadurch würden viele Pendler morgens in die Arbeit oder zur Fachhochschule Urstein schwimmen”. “Oder soll, am Haken der “Grünen” baumelnd, im Tauglwald unter Regenwürmern eine Umfrage, zwecks Ihrer weiteren Lebensplanung gestartet werden”.

Ein sinnvoller, zielführender Vorschlag zur Entlastung des täglichen Berufsverkehrs ist die Benützung der Bahn!! Zum Glück entdecken immer mehr Pendler, dass sie mit der Bahn als öffentlichem Verkehrsmittel schneller, sicherer und viel weniger gestresst an ihren Arbeitsplatz gelangen, als mit dem PKW im Verkehr zu stecken.

Mit freundlichen Grüssen,
Peter Florian, Pfarrhofgutweg 33/2
5400 Hallein Rif

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